Historie

Von 1897 bis heute: Ein Rückblick

Sasso ist italienisch und bedeutet „Stein“. Dass dieser Name Sinn macht, wird deutlich, wenn man einen Blick auf die Historie wirft: Das Gebäude, das heute das Restaurant Sasso beherbergt, wurde 1864 in Zug errichtet und dort 1897 Stein um Stein ab- und in Zürich wieder aufgebaut. Was sonst noch in der über 100-jährigen Geschichte des Bahnhofs passiert ist, haben wir hier für Sie zusammengestellt.  

1875: Mit der Eröffnung der Bahnlinie Zürich HB – Näfels wurde 1875 in Wollishofen die erste Bahnstation Zürichs errichtet.  

1897: Zweiundzwanzig Jahre später erhielt Wollishofen sein zweites Bahnhofsgebäude, das bis heute steht: das jetzige Restaurant Sasso. Dabei handelte es sich jedoch bereits damals nicht um einen Neubau, sondern um ein Bahnhofsgebäude aus Zug, das zwischen 1863 und 1864 vom Architekten Jakob Friedrich Wanner erbaut wurde. Dieses Gebäude wurde Stein um Stein in Zug abgetragen und nach Wollishofen verlegt.  

2006: Die SBB suchte nach neuen unternehmerischen Lösungen für die Bahnstation Wollishofen. In Zusammenarbeit mit der Nemag AG einigte man sich auf die Einbindung eines Gastronomiekonzepts und somit auf eine vollständige Überholung/Renovation des Gebäudes. Dabei legte man grossen Wert auf die Wiederherstellung des Gebäudes in seinen ursprünglichen Zustand.  

2007: Der Umbau ist abgeschlossen, das Restaurant Sasso eröffnet. Es ist die erste Bahnhofstation in der Schweiz, die eine Umwandlung zum Restaurantbetrieb erfuhr.  

2013: Das besondere Erbe dieser historischen Mauern soll durch eine sanfte Überarbeitung des Konzepts noch mehr zur Geltung kommen. Zusammen mit der Agentur id-ee wurde deshalb ein Konzept entwickelt und umgesetzt, dass die Wahrnehmung des Restaurant Sasso als ältestes Bahnhofgebäude in Zürich in den Vordergrund rückt.